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Alt 10.04.2010, 15:01   #1
Robsen
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DVB C oder T oder S oder C2 T2? C3PO?

Wie der Thementitel erläutert, verstehe ich, je mehr ich mich einlese, nur noch Hauptbahnhof.
DVB steht ja für digital video broadcasting, also digitales Video Brotkastenen, ääh Fernsehen.
C heißt Cable -> Kabel, T->terrestic -> terrestisch -> erdgebunden, S -> Satellite -> Satellit.
Aber was ist jetzt besser?
Es geht um uns und meinem Opa, der weit weg wohnt, also alles über Telefon erklärt bekommen müsste, bei beiden Parteien liegen aber gleiche Voraussetzungen vor, das heißt bisher analoges Kabel mit Röhre und Videokassettenrekorder. Ja, die klobigen schwarzen Dinger die nur 4 Stunden in bescheidener Qualität aufnehmen und leer nirgendwo mehr zu kaufen gibt

Da aber demnächst, bald, in naher Zukunft das analoge Fernsehen relativ abrupt von heute auf morgen abgeschalten werden soll, für mich verständlich, ich als Sat1 möchte auch nicht 2 parallele Übertragungen finanzieren müssen, steht ein Wechsel der Medien und Übertragung und Endverbaucher ins Haus.
Da analoges Kabel vorhanden ist, würde sich ja digitales Kabel empfehlen, sprich DVB-C. Dort soll jedoch besonders bei älteren Gebäuden, in eben solchen wohnen sowohl wir als auch Oma&Opa, dank mangelnder Kabelabschirmen massiver Qualitätsverlust vorherrschen.
Und jetzt kommt auch mein Problem, begründet durch die deutsche Angewohnheit, verschiedene Sachen gleich zu benennen. Das analoge Kabel heißt ja Antenne, dieses wird aber als Übertragungsweg von DVB-T genannt,
  1. wo ist jetzt dann da der Unterschied?
  2. Und was brauche ich für was?
  3. Brauche in eine CI+ Schnittstelle für C oder für T oder für beides?
  4. oder gar nicht?
  5. Unterliegt DVB-C oder DVB-T oder beides eventueller DRM Möglichkeiten, welche mir das Vorspulen bei Werbung oder Aufzeichnen oder die TimeShift Funktion verbieten könnte?
  6. Welche Hardware wird neben einem DVB-C oder DVB-T Receiver noch benötigt?
  7. Lohnt sich das Warten auf Nachfolgermethoden C2 und T2?

Danke im Voraus, ich bin nun verwirrter den je....
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Alt 10.04.2010, 17:39   #2
THE GAME
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DVB-T ist das was man per Funk empfängt.
Das geht über Fernsehtürme, wie z.B. bei uns der Kreuzberg Sender und Heidelsteinsender. Das sind die beiden Fernsehtürme die bei uns für DVB-T in der Rhön zuständig sind, solche Türme gibt es aber noch wo anderst, ich nenn nur die beiden, weil die unmittelbar vor meiner Haustür sind. ^^

Dann kommt es drauf an, was diese Fernsehtürme ausstraheln bei uns z.B. kann man nur öffentlcihe rechtliche Fernsehsender empfangen geht man in eine Großsstadt kann man auch die privaten Sender empfangen.
Hier kannst du gucken wie es in etwa mit dem DVB-T Empfang ausschaut:
http://www.ueberallfernsehen.de/
Bei DVB-T kann man eine kleine Stabantenne, aktive Zimmerantenne oder auch Hausdachantenne nutzen.
DVB-T ist häufig bei Leuten beleibt die oft unterwegs sind und sich über Nachrichten informieren wollen die auf ARD oder ZDF laufen bzw. dort Sport gucken wollen. Das sind so die Hauptgruppe bei uns in der Gegent. ^^

DVB-C kann ich dir nicht viel dazu sagen, nutz ich nicht. Da kommt irgendwo ein kabel in die Wohnung oder ins Haus rein und hat keine Ahnung wo das ganze herkommt. XD

DVB-S jo das ist schon wieder eher mein Ding. Schöne Sateliten Schüssel aufs Dach, mit sovielen LNBs wie benötigt. Digitaler Sat Receiver dazu und ab geht die Post. Darüber bekommt man eigentlich alles rein. Das einzigste was etwas doof ist, wenn man in so einem Gebiet wohnt wie wir, wo manchmal heftige Stürme herschen die Schüssel leicht drehen und das Signal so bei manchen Sendern schlechter wird bzw. diese nicht mehr empfangen kann, dann muss man erstmal wieder aufs dach und das ganze richten. Gibt da auch so ein Gerät zum ausrichten da sieht man gleich wie man das beste Signal hat. Leih ich mir immer vom Betireb aus, wenns benötigt wird.

DVB-S2 ist für bessere Bild Qualität, wird oft bei HDTV Receivern angeprisen. Auf HDTV haben zwar schon einige TV Sender umgestellt, aber um dies nutzen zu können muss auch der Rest stimmen. Mir bringt ein HDTV Receiver ncihts, wenn ich nen 12" Röhrenfernseher oder 17" Röhrenmonitor daheim rumstehen habe. Ist also ähnlich wie beim PC das Gesamtpaket muss stimmen.
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Alt 11.04.2010, 18:46   #3
Locutus
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DVB-T ist der Nachfolger von der alten Zimmerantenne.
DVB-S geht über Satellit, brauchst also eine Sat Schüssel + Receiver dazu.
DVB-C geht, zumindest bei uns, nur über einen Anbieter der dir Kabelfernsehen anbietet. Die haben dann meist Settopboxen die du benötigst um das Programm zu dekodieren.
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Alt 11.04.2010, 19:52   #4
Robsen
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Hui, ging schneller als gedacht, zwar noch ned alles beantwortet, aber ich guck jetzt erstmal, was unser Budget so hergibt
Mein Opa geht erstmal weiterhin aufs normale Kabelprogramm...
"2012 wird es abgeschalten? Ach bis dahin gucken wir eh nimmer!"
Nett -.-
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Alt 11.04.2010, 20:08   #5
Locutus
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Ich weis ja nicht wie viel dein Opa fern sieht. Aber ich denk die Lösung über DVB-T wäre die einfachste. Wenn er heute schon einen Kabelanschluss hat, dann soll er mal mit seinem Anbieter sprechen, möglicherweise hat der eh schon eine Lösung.
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Alt 12.04.2010, 00:00   #6
Torque
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Klar haben die Kabelnetzbetreiber schon ne Lösung, ne digitale

DVB-T wäre langfristig natürlich die günstigere Lösung, weils keine monatlichen Kosten verursacht. Könnte aber nen einmaligen Aufwand verursachen, wenn von Erdanschluss auf Dachantenne umgerüstet werden muss. Je nachdem, wie der Empfang bei euch aussieht (ausserhalb von Großstädten wirds auf Dachantenne hinauslaufen).

Wenns bei Kabel bleiben soll, wäre digital aber jetzt schon zu empfehlen, allein weil die Grundgebühr en Euro niedriger liegt - die analogen Kanäle gehen ja auch mit "Digitalanschluss" noch.
Allerdings ist bei den digitalen Sendern alles ausser den öffentlich-rechtlichen Kanälen grundverschlüsselt, dh ums effektiv nutzen zu können ( ) braucht man nen Receiver und ne Smartcard, die nochmal monatlich kostet. Und das für jeden Fernseher, der gleichzeitig (digital) genutzt werden soll.

vom Aufwand her ist Kabel klar bequemer. Ein Anruf und en paar Tage später klingeln Digitalreceiver und Smartcard an der Tür. Den Receiver zwischen Kabel-Kabel und Fernseher hängen, Smartcard rein, kurz auf Freischaltung warten und fertig.

Zitat:
  1. Brauche in eine CI+ Schnittstelle für C oder für T oder für beides?
  2. oder gar nicht?
  3. Unterliegt DVB-C oder DVB-T oder beides eventueller DRM Möglichkeiten, welche mir das Vorspulen bei Werbung oder Aufzeichnen oder die TimeShift Funktion verbieten könnte?
  4. Welche Hardware wird neben einem DVB-C oder DVB-T Receiver noch benötigt?
  5. Lohnt sich das Warten auf Nachfolgermethoden C2 und T2?
CI+ brauchts nur für die über Satellit (S2) ausgestrahlten HD+ Programme von Pro7,Sat1 usw. Und für die genannten DRM-Methoden
Warten braucht man auf CI+ bei C2 und T2 auch nicht... das wird noch ne Weile dauern, bei T2 ist noch kein Regelbetrieb geplant und C2 muss man sich eh keine Gedanken machen, mit nem HD-Vertrag kriegt man bestimmt auch nen HD-Receiver gestellt.

nen CI-Slot (und en Alphacryptmodul) brauchste dann, wenn du ne Smartcard in nem anbieterfremden Gerät ohne passenden Kartenslot (TV-Karte, HDD-Rekorder) nutzen willst.
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Alt 11.08.2010, 18:52   #7
Robsen
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Mal Thema ausgrab, da es für uns wiedermal(kurzzeitig) aktuell geworden ist.
Unser Nachbar, ehemaliger Vermieter und vorher hier gewohnt haber, will sich eine Sat Schüssel aufs Dach setzen. SO weit so gut, nur kommt mir sein Plan recht spanisch vor.
Er will die 8-Kopf-Sat-Scchüssel bei uns aufs Dach setzen, da bei uns im Keller die Kabel Eingänge des Fernseh-Kabels ist, Sprich analoges Kabel kommt bei uns rein, für beide Häuser(unseres und Nachbar)
Im Moment sieht es so aus, verkabelungstechnisch:

So will er es haben, ohne ein altes Kabel zu ändern.

Geht das?
Kann man einfach mit allen 8 Köpfen in ein Kabel, und dann irgendwann wieder die Kabel über ganz normale Weichen aufsplitten?
Kann man einfach die alten (analog) Kabel weiterverwenden, die in den Wänden liegen?
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Alt 11.08.2010, 21:57   #8
Torque
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Ich glaube nicht, Tim.

Son Sat-Receiver gibt ja auch en Steuersignal bzw ne Spannung (14V/18V) an den LNB zurück, um zwischen horizontalen und vertikalen Kanälen umzuschalten.
Wenn da also 8 Receiver am selben Kabel-Kabel hängen, dürfte nur einer die H/V Spannung anlegen (sonst schlecht) und die anderen wären von den Sendern her eingeschränkt, also entweder die horizontalen oder vertikalen, je nachdem, was der "Master" gerade schaut.
Ist das bei euch im Haus wirklich so halbwegs sternförmig verkabelt, oder zieht sich das Kabel von Raum zu Raum?
Nach der Skizze hätten dein Zimmer und Wohnzimmer ja eigene Kabel zum Dach hin? Oder hat gar jeder Raum en eigenes Kabel? Schau mal aufm (bzw unterm) Dach, wie die Kabel da zusammengehen.

Von daher bräuchte sinnvollerweise jeder Receiver en eigenes Kabel zum LNB bzw Verteiler.

http://de.wikipedia.org/wiki/Satblock-Verteilung

Ist das bei euch im Haus wirklich so halbwegs sternförmig verkabelt, oder zieht sich das Kabel von Raum zu Raum?
Nach der Skizze hätten dein Zimmer und Wohnzimmer ja eigene Kabel zum Dach hin? Oder hat gar jeder Raum en eigenes Kabel?

Schau mal aufm (bzw unterm) Dach, wie die Kabel da zusammengehen.
Wenn für jeden Raum en eigenes Kabel abgeht, wärs für euch schonmal kein Problem, auf Sat umzustellen. Wenn euer Nachbar nur einen Fernseher hat/gleichzeitig nutz, wärs für ihn auch kein Problem, bei der bestehenden Verkabelung zu bleiben.

Soweit mein Laienwissen...
http://www.netzwelt.de/forum/sat-tec...en-sat-tv.html
Zitat:
Q: Müssen dafür neue Kabel durch sämtliche Wohnungen gezogen werden?

A: Kommt darauf an. Wenn das Kabelfernsehen so installiert ist, daß von einem zentralen Punkt aus einzelne Leitungen in die Wohnungen gehen (Sternverteilung) dann normalerweise nicht. Die Leitungen des Kabelfernsehens sind auch - wie es für SAT-Anlagen sein muß - doppelt geschirmt, sind aber nur für Frequenzen bis knapp 900 MHz ausgelegt. Bei den höheren SAT-Frequenzen (>2000MHz) ist die Kabeldämpfung ziemlich hoch, das begrenzt die Länge der Leitungen. Ca. 10 bis 15 m sind aber durchaus ohne Qualitätseinbußen machbar.
Also könnts mit den Kabel-Kabeln doch en Problem geben. Das Kabel vom Dach bis zum Nachbarhaus dürfte wohl länger als 10-15m sein.

Also müssten mindestens mal zwischen den Häusern neue Kabel verlegt werden und die beiden Verstärker müssten wohl auch durch spezielle Sat-Verteiler ersetzt werden.
sowas: http://www.ahg-electronic.de/sat-anl...ultiswitch.htm

PS: Balkon mit Kabelanschluss? nice xD
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Alt 12.08.2010, 05:16   #9
Robsen
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Gut dann in Textform
Der Hautpanschluss geht durch den freien Kamin hoch zum Dachboden
Kreuzung 1
Ausgang 1.1 geht runter zu mir , Ausgang 1.2 geht zur
Kreuzung 2
Ausgang 2.1 geht zur Kreuzung 3, Ausgang 2.2 geht zur Kreuzung 4
Kreuzung 3
Ausgang 3.1 geht zum Radio/Wohnzimmer Ausgang 3.2 geht zum TV/Wohnzimmer
Kreuzung 4
Ausgang 4.1 geht ins Schlafzimmer, Ausgang 4.2 geht auf den Balkon
(Halbüberdachter ~ 6x6m Balkon)
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